Die Fruchtbarkeit einer Frau beginnt mit dem ersten Tag ihrer Menstruation. Ab diesem Zeitpunkt gibt es verschiedene biologische Prozesse, die stattfinden, um die Chance auf eine Schwangerschaft zu maximieren. Jeden Monat, wenn deine Periode vorbei ist, beginnt das follikelstimulierende Hormon (FSH) zu wirken, um eine Eizelle in deinen Eierstöcken reifen zu lassen. Gleichzeitig fördert das Hormon Östrogen das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und der Brustdrüsen. Du könntest bemerken, dass deine Brüste empfindlicher werden, und ein Ziehen im Unterleib könnte auf den bevorstehenden Eisprung hinweisen. Viele Frauen stellen zudem einen leichten Anstieg ihrer Körpertemperatur fest.
Bei einem regelmäßigen Zyklus von 28 Tagen wird das Ei in der Regel am 14. Tag aus dem Eierstock freigesetzt – und wenn es auf ein Spermium trifft, steht einer Befruchtung nichts im Wege. Um schwanger zu werden, ist es wichtig, den Zeitpunkt des Eisprungs genau zu bestimmen. Dies wird schwieriger, wenn dein Zyklus unregelmäßig ist. Ovulationstests können dir helfen, deine fruchtbaren Tage zu identifizieren. Diese Tests funktionieren ähnlich wie Schwangerschaftstests und messen den Gehalt des luteinisierenden Hormons (LH) im Urin. Ein Anstieg des LH zeigt an, dass der Eisprung kurz bevorsteht. Praktisch sind auch Fruchtbarkeitscomputer, die die Teststreifen für dich auswerten und dir jeden Monat ein Zeitfenster anzeigen, in dem du empfängnisbereit bist.
Ein Zykluskalender ist ein hervorragendes Werkzeug, um deine Menstruation und deinen Zyklus zu beobachten und zu berechnen. In einem Zykluskalender kannst du die Tage deiner Periode eintragen und auch andere Merkmale dokumentieren, wie die Stärke deiner Blutung, mögliche Schmierblutungen oder Ausfluss sowie Regelschmerzen und deren Intensität.
Markiere den ersten Tag deiner Periode auf der ersten Zeile des Monats in deinem Zykluskalender. Der Tag vor Beginn deiner nächsten Periode ist der letzte Tag deines Zyklus. Die zweite Zeile bietet in der Regel Platz für Notizen über Veränderungen deines Körpers oder Lebens. Beispielsweise kann Stress dazu führen, dass sich deine Menstruation verspätet. In diesem Fall verschiebt sich auch der Eisprung nach hinten. Notiere auf der dritten Zeile, wie du dich fühlst. Diese Informationen können dir helfen, deinen Zyklus besser zu verstehen. Nach einiger Zeit wirst du Muster in deinen Zyklen erkennen. Wenn du zum Beispiel in der Mitte deines Zyklus ein Ziehen im Unterleib spürst, könnte dies ein Hinweis auf deinen Eisprung sein.
Wie bereits erwähnt, kann eine Frau nur an sieben Tagen im Monat schwanger werden: vier Tage vor dem Eisprung, am Tag des Eisprungs und bis zu zwei Tage danach. Wenn dein Zyklus regelmäßig 28 Tage dauert, kannst du davon ausgehen, dass der Eisprung am 14. Tag nach deiner Periode stattfindet. Mit der einfachen Methode des Zykluskalenders hast du somit deine fruchtbaren Tage bestimmt und bist einen großen Schritt näher an deinem Wunsch nach einer Schwangerschaft.

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Sobald der Eisprung stattgefunden hat, beginnt dein Körper, sich auf eine mögliche Befruchtung vorzubereiten. Du wirst von Hormonveränderungen beeinflusst, die wichtig sind, um die Gebärmutterschleimhaut für eine potenzielle Einnistung vorzubereiten. In dieser Phase könntest du ein Ziehen oder Kribbeln in den Brüsten spüren, was auf einen erhöhten Östrogenspiegel hinweist. Dein Körper bereitet sich darauf vor, möglicherweise ein Baby zu ernähren. Zudem kann deine Gebärmutter wachsen und Druck auf die Blase ausüben, was häufiges Wasserlassen zur Folge hat. Auch dein Geruchssinn kann intensiver werden, und du könntest bestimmte Nahrungsmittel nicht mehr mögen. Spätestens jetzt wird dir bewusst: Du stehst am Anfang eines aufregenden Kapitels auf dem Weg zur Schwangerschaft.

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